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Broschen

In der Zeit der Renaissance verlor die Gewandnadel an Bedeutung, um schließlich im 17. Jh. in Form der Brosche wieder in den Mittelpunkt zu rücken. Die Brosche hatte die Funktion, die Kleidung entsprechend zu raffen oder den Kragen zu befestigen; hatte aber auch als Schmuckstück die Funktion den Blick auf den schönen Hals oder das Dekolletè zu lenken. Das prunkvolle Leben am französischen Hof des 17.Jh. bestimmte auch die aufwändige Verarbeitung des Schmuckstückes: Die Brosche war reich mit Rubinen, Smaragden, Saphiren und Perlen geschmückt; in der 2. Hälfte des 17. Jh. zunehmend mit Diamanten. Die Rückseite der Brosche war vor allem mit Emailmalerei verziert. Im 18. Jh. war die verbreitete Form der Brosche ein Schmuckstück in Form von Schleifen, Blumensträußchen und verschlungenen Zweigen. Später am Ende des 18. Jh. zeigte die Brosche häufig ein Miniaturporträt im Goldrahmen mit Perlenborte. Besonders beliebt war die Brosche zur Zeit des Biedermeier. Leider hat die Brosche nicht mehr die Bedeutung wie am französischen Hof, jedoch ihre berechtigten Liebhaber. Sie lässt dem Goldschmied eine sehr grosse gestalterische Freiheit und sichert der Trägerin neidische Blicke .

Brosche-Gelbgold
Brosche-Gelbgold
Brosche-Opal
Brosche-Weissgold

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